
Herzlich willkommen bei den Bürgern von Ladenburg. Schön, dass du vorbeihörst. Wir haben nun aktuell die Aufgabe, die Bürgeranliegen zusammenzusammeln, die man uns anvertraut hat.
Damit beantworten wir die Frage, was macht ihr denn, wenn ihr ein Bürgeranliegen von mir genannt bekommt. Nun, wir sammeln es, wir kategorisieren es und fassen es zusammen, damit wir hier eine Gemeinderatsvorlage bekommen. Wie wir dann damit umgehen, hat damit zu tun, dass wir auch dann vorfühlen, wir hätten dieses oder jenes Anliegen aus der Bürgerschaft, werden wir denn eine Zustimmung anderer Fraktionen bekommen dafür.
Also das heißt, dass sich eben die Gemeinderatsarbeit in groben Zügen erklärt. Im Detail wird es sicher noch andere Schwierigkeiten zu bewältigen geben. Ein weiterer Punkt ist natürlich auch, dass wir natürlich auch einmal erklären, was sind denn für Anliegen angekommen.
Ein großes Anliegen ist zum Beispiel das Thema der Nahverkehrsentwicklung. Hier sollten laut Bürgermeinungen Busse länger fahren oder sie sollten pünktlicher oder schneller die Anschlussmöglichkeiten erreichen, die abends und nachts dann kaum noch da sind. Dann ist auch der Gedanke, eine Direktverbindung von einer Heidelberger Buslinie nach Lathenburg-Ankerplatz angedacht, dass hier sowohl der Busmarktplatz als auch die Altstadt Süd, also Heidelberg-Altstadt-Süd-S-Bahnhof erreicht werden kann und damit ein Verkehrsanschluss an die wichtigen Hauptlinien der Region erreicht wird, ohne wieder überdreimal umsteigen zu müssen.
Das ist ja für viele Pöntler ein riesen Problem, auch bei der Unpünktlichkeit der Bahn, die nicht nur während der Riedbahnbaustelle dauernd am Ausfallen war, sondern jetzt auch aufgrund der ICE- Vorfahrten immer zu spät kommt und man deswegen auch in Heidelberg Hauptbahnhof oder Mannheim Hauptbahnhof seine Anschlusszüge verpasst, die aber für Pendler elementar wichtig sind. Ein anderer Punkt ist natürlich auch, dass man Nachbus hier bräuchte eventuell und dass man natürlich auch sehen müsste, wie kommt ein Bus ungeschoren durch Lathenburg hindurch. Auch hierzu gibt es Vorschläge und Einlassungen.
Ein weiterer Teil ist der sichere Schulweg, den alle gut finden, soweit wir das gehört haben und hier gibt es um punktuell um Pflanzkübel Entfernungen, hier geht es um Beschränkungen, dass eine Verkehrsecke freie bleibt, damit eben der Schulweg einsehbar ist und Erstklässler eben nicht erst hinter der Stuhlstange auftauchen, um es mal salopp auf den Punkt zu bringen. Weiterhin auch die Beleuchtung des Schulweges, der Weg vom Hauptbahnhof in die Altstadt zum Beispiel, naja Hauptbahnhof, was übertreibe ich da? Und dann natürlich auch das Thema der Pollar, Menschen die behindert sind, müssen auch mit dem Auto in die Altstadt fahren können. Man kann nicht quasi in einem Parkraum vor den Toren der Stadt hineinrollertoren und dann auch Einkäufe mitnehmen.
Man kann auch nicht sagen, dass sich jemand also den Einkaufsservice leisten kann, denn irgendwo müssen Menschen auch mit bis zu zwei Renten eine Wohnung in der Altstadt finanzieren und das ist natürlich eine gewaltige Herausforderung. Das muss bedacht werden, da wir hier eine soziale Lösung für alle Bürger brauchen und eben nicht eine Klientelpolitik damit betreiben, nur wenn das Wort Verkehr kommt. Dann haben wir das Thema natürlich auch des ABB-Geländes hier, haben Bürger oder man hat auch gesehen, wie diese Entwürfe waren von diesem Gutachterfirma.
Das Ganze scheint die Ladenbürger zu entehren. Diese Bauwerke, die hier als Stilstudie aufgebaut worden sind, scheinen weder schön, noch Ladenburg angemessen, noch menschenwürdig zu sein. Es wirkt für manche Bürger wie ein Ghetto.
Auch hier ist das Thema, wo bitte schön bleibt hier die wirtschaftliche Entwicklung Ladenburgs. Wir brauchen hier Arbeitsplätze und vor allen Dingen, welche die der Kommune durch Gewerbeumsatzsteuereinnahmen generieren. Auch die Wegeplanung scheint dort wenig sinnvoll zu sein, nach dem, was wir Bürgern hier vorgelegt haben.
Auch das ist ein Thema, das natürlich jetzt formatiert und vorgetragen werden muss. Dann haben wir das Thema auch der sogenannten Mensa, ein Dauerbrenner. Auch hier haben wir ehemalige Elternbeiräte befragt, haben auch den Hergang der letzten vielen Jahre einmal eruiert, sind auch im Arbeiten.
Auch hier ist sehr viel im Argen. Das heißt, sehr vieles ist hier unausgesprochen und wir müssen aus vielen dieser mehr sachlichen Themen einfach die Fehlentscheidungen in vergangenen Zeiten auch auf den Punkt bringen und darüber sprechen, dass es auch hierum gehen muss. Zu sehen, hier haben sich Schulleitungen oder auch Stadtverwaltungen extrem falsch entschieden und haben eine Situation herbeigeführt, die jetzt, wo es Gesetz wird mit der Mensa, natürlich alles an die Wand gefahren haben, was nur an die Wand zu fahren war.
Das ist also Bürgermeinung, die hier rüberkommt. Ist es wahr? Wir wissen es nicht. Wir werden es also erforschen müssen, inwiefern diese Aussagen auch richtig sind.
Das dauert und damit dauert auch zum Beispiel die Aussage zur Mensa bei uns durchaus etwas länger, denn wir haben hier Aufklärungsarbeit zu leisten. Dann wünschen sich Bürger und durchaus nicht wenige eine Aufklärung der Corona-Zeit. Das heißt also, wir sind, wir sehen hier, den Bürgerwillen in so hingehen, dass Menschen nicht darüber beschweren, wie Corona gelaufen ist in Ladenburg.
Durchaus starke faschistoide Tendenzen sehen und eigentlich hier eine Entschuldigung das Allermindeste wäre. Auch die ganzen Demos gegen Spaziergänger am Montag sind hier ein Thema. Thema, da wir ja hier Bensheimer und Weinheimer offensichtlich in Bussen herangekarrt bekommen haben, um ein Wir in Ladenburg zu demonstrieren.
Es ist natürlich unehrlich gewesen so etwas und auch hier sollte mehr Ehrlichkeit walten. Ob das allerdings zu einem Stadtratsthema wird, ja, ist eine andere Frage. Denn was ist das Hauptthema? Würden wir es dann schaffen, mit den Fraktionen eine Corona-Aufarbeitung einzuleiten? Also auch hier bleibt es spannend und wir haben hier noch eine Formatierungsarbeit zu leisten, bis ein Anliegen vorlagefähig werden wird.
Also bitte Geduld oder noch viel besser, ihr Lieben, Mitarbeit. Einfach mitarbeiten, ja, denn ein Bürgerwünsch äußern ist der erste Schritt. Aber denkt dran, aktuell arbeiten fünf Leute an Dutzenden von Bürgeranliegen, die eine Einarbeitung in die Materie erfordern oder die Bürgeranliegen aus dem Ringgau, jetzt durch die Neubebauung, die kommen soll.
Auch das ein sehr komplexes Thema. Es betrifft hier viele Anwohner. Das Ganze ist architektonisch komplex, denn es geht hier bei diesem Stadtteil auch um die Stockwerke in der Erde, um die Römerfunde und ganzen Mist.
Es geht hier um Bodenerschütterung, es geht hier um Fundamentabsenkungen bei Bauarbeiten. Also ein riesiges Thema, bei dem man auch falsch liegen kann. Und man will natürlich als Bürger Fladenburg hier einen kühlen Kopf bewahren müssen.
Was ist denn nun richtig? Wer begutachtet das? Wie sanft oder aggressiv sind denn solche Baumaßnahmen und inwiefern entsprechen sie der Landesbauordnung? Auch hier haben wir einen großen Einarbeitungsbedarf. Auch hier wäre es besser, die Bürger, die dieses Anliegen vorbringen, würden mitarbeiten und geben es nicht einfach nur ab. Ihr seht also, es ist viel zu tun.
Wir tun es auch und wir tun es unserer Freizeit und von den Unengeltlichen. Das heißt also, wir bekommen da kein Geld von einer Lobby dahinter, die sagt, du kannst jetzt deinen Beruf in den Nagel hängen und machst hier einen Hobbypolitiker und schaffst den ganzen Tag nichts anderes, sondern wir machen das nebenbei. Natürlich werden wir deswegen auch gelobt, dass wir hier nicht bestechlich sind, aber wir sind halt zeitlich so begrenzt.
Also es wäre gut, wir würden euch in unserem Rhein bald begrüßen dürfen als Mitwirkende, die den Bürgerwillen umsetzen. Und wir wollen dem Bürgerwillen gerecht werden. Wir wollen nicht einem Bürgerwillen auf die leichte Schulter nehmen.
Wir werden allerdings keine Verleumdungen oder Behauptungen vorbringen, die nicht geprüft sind. Auch das wird Teil unserer Arbeit sein, das auszusieben, dass wir hier immer korrekt und sachlich arbeiten werden. Soweit unser Versprechen, unsere Tätigkeit und wenn du möchtest, komm doch mal vorbei.
Also ich freue mich, wenn ich dich bald bei uns sehe.